Komm mal runter, Westdeutschland!

Sportjournalismus — admin on November 1, 2009 at 21:52

Mein Westdeutschland beginnt immer kurz hinter Nürnberg. Ich sitze mit drei Kindern im Zug von Berlin nach München, zwei Buben, ein Mädchen - zum Glück trägt es kein Kopftuch. Aber das ist jetzt polemisch. Die Leute sind ja sehr nett. Nur fühle ich mich plötzlich so besonders. Und natürlich wissen die Menschen hier gar nicht, dass in Berlin Ferien sind. Ich werde behandelt wie ein rohes Ei, ein offensichtlich beschädigtes, beschäftigungsloses Ei. Denn wieso säße sonst ich, ein weißer, super aussehender und gepflegt gekleideter Mann in den besten Jahren, mit drei nicht unanstrengenden Kindern im Zug anstatt an meinem Arbeitsplatz? Wo ist das Muttertier, ist die Frage, die im ICE-Gang steht. Ich träume von einem T-Shirt mit der Aufschrift: “Die Assi-Mutter dieser Gören hat sich totgesoffen und gehurt.” Aber erstens ist das zu lang, zweitens trage ich keine T-Shirts mit Aufdruck und drittens - wie soll ich sagen: Muss die Gegenwart denn tatsächlich immer der Vergangenheit entgegenkommen? Ich meine: Ich komme aus Berlin-Neukölln, der spannendsten Gegend, die dieses Land zu bieten hat. Ich bin nicht der Pfarrer oder Psychotherapeut von Altdeutschen, die mit dem modernen Leben nicht Schritt halten können.

In der Münchner U-Bahn ist dann alles verschärft. Hier regiert der Lodenrentner. Die Kinder kriegen mal hier, mal dort einen Regenschirm ins Gesicht gesteckt, eine Hofpfisterei-Tüte zwischen die Beine geschlagen, einfach so und kommentarlos. Wenn überhaupt eine Regung in den vernagelten Gesichtern auszumachen ist, dann diese: Was machen Kinder, noch dazu fremde, noch dazu mit Koffern, in unserer U-Bahn? Warum leben sie nicht im Bayerischen Wald, wo sie schmutzen können, wie sie wollen? Mehr militante Kinderhasser als im Millionendorf gibt es wohl nirgends auf der Welt - und die wenigsten von ihnen tragen Baseballkappen.

Nach einer Woche auf Heimatbesuch bin ich völlig erledigt. Nicht nur, dass es hier für alles rigide Regeln zu geben scheint - die Regeln sind auch noch dumm. Ich will nur wieder heim, heim nach Neukölln. Denn nicht auf den Bergen liegt die Freiheit, wie das alte bayerische Volkslied behauptet, sondern dort, wo Ratten hausen und Schmeißfliegen um Müllhaufen schwirren; wo der FAZ-Kommentator nur mit entsicherter Waffe sich durchzukämpfen traute; wo ich meine Zigarette auf den Boden werfe, den Sperrmüll vor die Tür stelle, wo ich die breiten Trottoirs in völlige Dunkelheit gehüllt mit meinen Kindern entlangradle. Welch tiefer Frieden herrscht hier, welche Leichtigkeit des Seins, welch Freiheit!Ich muss sagen: Genauso wollte ich immer leben, in einer bis zur Gleichgültigkeit toleranten, allen provinziellen Mief gnadenlos zermalmenden Metropole, wo Männer tagsüber versonnen auf dem Spielplatz abhängen, während ihre spitzenmäßig ausgebildeten Frauen sich in Kanzlei oder Redaktion selbst verwirklichen. Wahrscheinlich bin ich auf dem islamistischen Auge blind, bin ein vergnügungssüchtiger (allein die unmittelbare Nachbarschaft bietet mehr als ganz Stuttgart) Neobürger der Generation Golf - aber wo bitte soll ich hier ein Neukölln ein Problem haben? Was sollte mir hier Angst machen? Der tapfere Niederbayer Dominik Brunner wurde in München totgeschlagen, die Umstehenden verließen sich auf das berüchtigte harte Hinlangen der bayerischen Polizei. Aber wie weiter, wenn die Schandis zu spät kommen? Wenn man - was man in Berlins Innenstadt- und Szenebezirken dann doch lernt - die Augen offen halten muss, die Situationen antizipieren? Dass die Münchner Bürger ihre Hände in den Taschen ließen - das ist verständlich. Aber wo waren ihre Augen? Wo war ihr Herz?

Wahrscheinlich bei Thilo Sarrazin. Meine Mutter fragt mich am Mobiltelefon nach ihm, als ich vorbei an mit schwerer Zunge berlinernden Alkoholkranken eine von Bauspekulanten ruinierte Straße in Kreuzberg entlanghüpfe (Peter Fox: “Überall liegt Scheiße, man muss eigentlich schweben”), um meine Kinder aus Hort und Kita abzuholen.

Sarrazin, der mit dem Golfclub, sage ich, der Verprasser öffentlichen Eigentums? Aber so mag ich mit meiner Mutter gar nicht sprechen. Also sage ich, dass ich nicht weiß, wovon Sarrazin redet, den einzigen heiligen Krieg, den die armen Alkis, an denen ich gerade vorbeigelaufen bin, führen, ist ein Krieg gegen sich selbst.

Aber meine Kinder, sagt da meine Mutter, die den Bogen raushat, die würden doch auf eine Privatschule gehen, weil die Schulen da, wo ich wohne … weil es da doch nicht ginge. Es geht da nicht, sage ich, weil der Stadt und dem Staat und dem Wähler und dem Steuerzahler die öffentlichen Schulen wurscht sind. Das Problem dieser Schulen ist nicht der Ausländeranteil, sondern ihre Hässlichkeit. Jedes Golfplatzklohäusl ist heimeliger.

Ob das jetzt die Wahrheit ist, was ich da sage? Oder bin ich ein rosagrüner Heuchler, ein Sozialromantiker? Weil ich mir eine Schule und eine Kita für meine Kinder ausgesucht habe, die mir gefällt? Und die ich mir leisten kann, die sich jeder leisten kann, weil, wer kein Schulgeld zahlen kann, sich eben anders, mit seinem Kopf und seinen Händen, einbringt - und das ohne spitzelnde Bedarfsprüfung? Soll ich das Geld lieber in einen SUV investieren (aber den müsste ich dann ja gleich selber wieder anzünden …)?

Bei Geld fällt mir ein: Als ich Student war, schickte mir mein Vater mal eine alte Simplicissimus-Karikatur. Der schneidig uniformierte Postbote bringt da dem Großbauern einen Brief und fragt grinsend: “Könnt Ihr denn überhaupt lesen, was Euer Sohn, der Student, Euch schreibt?” - “Nein”, antwortet der Großbauer milde lächelnd, “wir schicken ihm halt ein Geld, wenn er schreibt.”

Wäre das nicht, liebe Westdeutsche, ein nachahmenswerter Umgang mit Berlin, das ihr doch so gern und bevorzugt in sich im ICE schon hemmungslos warmsaufenden Großgruppen besucht? Von dessen Glamour, Nie-nicht-schlafen, Kreativität und Gefährlichkeit ihr dann zu Hause mit glänzenden Augen erzählt (die Firma hat alles bezahlt) - natürlich immer mit dem Zusatz, dass ihr hier bei uns auf keinen Fall (Nachtigall, ick hör dir trapsen) leben möchtet?

Wir hier in Berlin wollen ja nicht viel von euch. Wir wollen vor allem keine Verkehrsberuhigung, keine Fußgängerzonen und keine Nichtraucherkneipen. Wir wollen keinen Sarrazin. Wir wollen einfach so leben, wie wir es uns ausgesucht haben. Und wenn eure Kinder nach 18 Jahren westdeutscher Kleinfamilienhölle zu uns kommen, weil sie Abstand - zentrales Wort für Berlin - von euch, eurem Gewehrschrank und eurem Winnenden-Denken brauchen, dann werden wir ihren anfänglich übertriebenen Wahnsinn nonchalant tolerieren, wie es die Berliner vor uns einst mit uns getan haben.

Wäre das kein Angebot, Westdeutschland?

Oder wollt ihr wirklich wie einst zu Weimarer Zeiten einfach nicht aufhören, auf Berlin als undeutsches, international verseuchtes, verjudetes und vernegertes Babylon einzudreschen? Wollt ihr eurem inneren kleinen Nazi wirklich so lange Leine lassen? Ich fände das schon deswegen schade, weil man als westdeutscher Wahlberliner die bayrische, badische oder hessische Provinz besonders liebt - wenigstens einmal im Jahr wollen wir schließlich ein gutes, deutsches Brot essen, ohne uns auf den letzten Geheimtipp verlassen zu müssen. Ja, der Berliner aller Schichten und Altersklassen ist der Provinz sehr wohlgesinnt, das wollte ich auch einmal gesagt haben (er darf ja dann auch wieder weg).

Das wars eigentlich. Nur eins vielleicht noch. Ich bin jeder Militanz immer ferngestanden, manchmal bewundernd, meistens sehr skeptisch bürgerlich. Ich bin einfach durch und durch Zivilist. Aber wenn dieses aggressive Gemosere gegen Berlin nicht bald aufhört, dann werde ich Gegenmaßnahmen ergreifen. Ich werde Dinge tun, die mir tief in meinem Herzen widerstreben: Ich werde Fan von Hertha BSC werden. Ich werde eure dummen Fragen, wo denn hier die Oranienstraße ist, wo ihr euch auf ebenselbiger gerade schon befindet, nicht mehr geduldig beantworten. Ich werde nicht mehr empathisch reagieren, wenn ihr mir zum tausendsten Mal erzählt, dass der Döner bei euch im Dörfchen doppelt so teuer ist und halb so gut schmeckt. Ich werde, kurz gesagt, genauso hysterisch, uninspiriert und vor lauter unerfüllten Sehnsüchten vergehen wie ihr. Wollt ihr das wirklich? Na dann: Tragen wirs aus.

erschienen in taz

Intakt unter Nazi-Zombies -”Tennis- Baron” Gottfried von Cramm:

Allgemein, Sportjournalismus — admin on September 10, 2009 at 11:10

Erkundigt man sich bei der Nachkriegsgeneration, dann ist Gottfried von Cramm hierzulande vor allem wegen seiner unzeitgemäß langen weißen Hosen in Erinnerung geblieben. Von der Mode seiner Jugend mochte der “Tennis-Baron” auch bei seinem Nachkriegscomeback, etwa im bundesdeutschen Davis-Cup-Team, das er 1951 praktisch im Alleingang in die Endausscheidung der europäischen Zone brachte, nicht lassen. Erst zwei Jahre später, 1953, nahm der inzwischen 43-Jährige endgültig Abschied vom Daviscup, spielte aber noch bis 1957 Turniere.

Ganz andere Aspekte dieser bedeutenden Persönlichkeit rückt der amerikanische Journalist Marshall Jon Fisher in den Mittelpunkt seiner Darstellung (”Ich spiele um mein Leben - Gottfried von Cramm und das beste Tennismatch aller Zeiten”) anlässlich Cramms hundertstem Geburtstag am 7. Juli dieses Jahres: Der Mann, der dreimal im Finale von Wimbledon stand (und dreimal verlor) erscheint hier nicht nur als Vertreter eines aristokratischen und unbedingt eleganten Fair-Play-Tennis, sondern als schwuler, antifaschistischer Frühexistenzialist.

“Gottfried war wirklich erstaunlich”, erinnert sich sein Freund Wolfgang Hofer, “an ihm schien der Krieg absolut spurlos vorübergegangen zu sein. Niemals erwähnte er die Schrecken des russischen Winters. Auch über die Zeit im Gefängnis sprach er nicht.”

Als nach dem missglückten Attentat vom 20. Juli 1944, im Umkreis dessen Urheber Cramm sich bewegte, eine Terrorwelle der Gestapo das Land überzog, meinte Cramm zu seiner Freundin Missie Wassiltschkow: “Ich will nicht wissen, was mit ihnen geschieht. Ich will lediglich wissen, wer von ihnen überleben und wieder freikommen wird, wer noch frei ist und wann sie es das nächste Mal versuchen wollen. Denn dann können sie auf mich zählen!”

Cramm, der es sich und anderen verbat, bei Fehlentscheidungen der Schiedsrichter auch nur das leiseste Anzeichen von Widerspruch zu zeigen, hatte die durch eine aristokratische Erziehung wohl unterfütterte, aber durch sie allein nicht zu erklärende Fähigkeit entwickelt, zu widerstehen, in dem Sinne, der den meisten seiner Landsleute abging: Er ließ sich einfach nicht verbiegen, nicht zum Parteieintritt bewegen.

Er lebte, wie er Tennis spielte, mit geradem Rückgrat. Und insofern ist die Erinnerung an Cramms weiße Leinenhosen vielleicht doch mehr als der verwunderte Blick von Halbwüchsigen auf einen Mann aus einer anderen Zeit. Der Cramm nach 1945 war ein intakter Mensch unter Nazi-Zombies, eine Ikone und ein Vorbild.

Hierin liegt die Rechtfertigung für Fishers sich manchmal in Details verlierende Herangehensweise. Ja, es ist sogar so, dass man gern noch mehr über Cramm allein erfahren würde - und dazu auf Egon Steinkamps vergriffene Biografie aus dem Jahr 1990 zurückgreifen müsste (”Gottfried von Cramm - der Tennisbaron”), die Fisher, gerade was die Kriegs- und Nachkriegsjahre betrifft, ausführlich zitiert.

Der US-amerikanische Autor hat sein Buch jedoch “three extraordinary men” gewidmet - wie es im amerikanischen Originaltitel heißt: Cramm (der auf sein “von” keinen gesteigerten Wert legte) sowie den US-Tennislegenden Donald Budge und Bill Tilden, Cramms ebenfalls schwulem Mentor. Im Mittelpunkt steht eben jenes Davis-Cup-Halbfinale zwischen Cramm und Budge 1937 in Wimbledon, dem Fisher für Cramm existenziell gefährdende und epochale Bedeutung unterstellt - und damit ziemlich daneben liegt.

Natürlich hätten es Führer & Co gerne gesehen, wenn Cramm Budge besiegt und Nazideutschland damit ins Finale gegen England gezogen wäre, das damals als leicht zu bezwingender Gegner galt. Das heißt aber nicht, dass der Baron “um sein Leben spielte”, sonst hätten die Nazigrößen ihn wohl kaum wenige Wochen nach der Fünfsatzniederlage auf Welttournee gehen lassen.

Es geschah hier, in der freien Atmosphäre dieser Reise, dass Cramm nicht mehr den Deckel auf seinen Überzeugungen halten wollte und wohl zum Opfer der allgegenwärtigen Denunzianten wurde.

Im Jahr 1938 nach Deutschland zurückgekehrt, verhaftete ihn die Gestapo, in Berlin wurde er zu einer einjährigen Gefängnisstrafe nach Paragraf 175 verurteilt. Und ob das Fünf-Satz-Match 1937 in Wimbledon nun vom Sportlichen her tatsächlich bedeutender war als etwa der legendäre Sechsstundenfight zwischen Boris Becker und John McEnroe 1987 in Hartford?

Dennoch: Fisher hat ein gutes, ein aufschlussreiches Buch geschrieben. Und Cramm hat einen Ehrenplatz in der deutschen Geschichte verdient - jenseits des Sports.

Marshall Jon Fisher: “Ich spiele um mein Leben - Gottfried von Cramm und das beste Tennismatch aller Zeiten”. Osburg 2009, 352 S., 22,90 €

erschienen in taz

Die Natur der Liga

Sportjournalismus — admin on September 1, 2008 at 13:31

 Die Natur, liest und hört man ja immer wieder, sei der beste Designer. Dagegen sprechen weite Teile Mecklenburg-Vorpommerns, das Gesicht von Christoph Daum und die Paarungen des dritten Spieltags. Wolfsburg-Frankfurt, Karlsruhe-Köln, Stuttgart-Hannover et cetera – Spitzenspiele sehen jedenfalls auf dem Papier anders aus. Anstatt bei der Auslosung König Zufall regieren zu lassen, wäre es ja vielleicht nicht schlecht, wenigstens einen wirklichen Hammer pro Bundesligawochenende ganz unnatürlich und diktatorisch von oben festzulegen, etwa indem man auf Grundlage eines wahrscheinlich nicht unkomplizierten mathematischen Systems jeweils zumindest zwei für den Meisterschaftskampf relevante Mannschaften aufeinandertreffen ließe. Oder würde das dann irgendwie Wettmanipulationen aus dem asiatischen Raum Vorschub leisten? Und wenn schon: Nachträglich, verkündete Ligaverbandspräsident Dr. Reinhard Rauball zu vermuteten Schiebungen 2005, werde man keine Saisonergebnisse korrigieren - als sei das die natürlichste Sache der Welt, als hätten es die doch angeblich immer so unsauberen Italiener nicht anders und besser gemacht. Aber der Zwangsabstieg von Juventus Turin in Liga II war dann eben auch ein Ereignis, während ein Zwangsaufstieg des 1. FC Kaiserslautern zurück in Liga I, nun, einfach unnatürlich wäre. Aber was soll’s, zurück zum Fußball, wie der Premierekommentator sich in die deutsche Sportzuschauerseele mit treuem Augenaufschlag quasi hineinschraubend sagte, weg von diesem schmutzigen, sportfremden Treiben und rein in das Topspiel des Tages, 1999 (Gründung der GmbH) Leverkusen gegen 1899 Hoffenheim. Der eine Club gilt irgendwie als echt, der andere als Retortenmannschaft, die beiden zugehörigen Häuseransammlungen noch nie aufgesucht zu haben, gilt dagegen wohl kaum als Bildungslücke. Der jeweils anschaffende Konzern resp. Milliardär könnten ihr Geld ganz gewiß sinnvoller spielen lassen als zur Finanzierung von Clubs, die sich trotz ihrer munteren Begegnung nie in mythische Höhen emporschwingen werden, aber das wäre in einem freien Land wie dem unseren, man ahnt es schon, unnatürlich. Schön war es aber schon wie Stefan Kießling den Ball ins Tor purzelbaumte und sich danach noch nicht mal die Haare aus dem Gesicht strich, eine hilflose Geste, die Schalker oder Stuttgartfans ja doch wahnsinnig machen muß, wenn die Herren Kuranyi und Gomez nach mal wieder gescheiterten Torversuchen als erstes ihre Frisur in den Griff zu bekommen versuchen. Wenigstens das bleibt dem Interessierten beim nicht minder formschwachen Klose erspart. Aber eine milde Spätsommersonne schien auf sie alle an diesem 3. Spieltag, von Cottbus bis nach Gelsenkirchen: Die Natur ist manchmal eben doch besser als ihr Ruf.

 

taz vom 1.9.08

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